Start zur 2. Tagestour. Ziele sind: Saint-Guénolé, der Phare d’Eckmühl und Pont-l’Abbé.
Saint-Guénolé ist einer der grössten Sardinenfischereihäfen in der Bretagne. Neben Fischfabriken, Möwen und ein paar kleinen Geschäften gibt es so gut wie keine touristischen Attraktionen.
Daher haben wir uns auf den Kauf der dort Vorort frisch fabrizierten Fischkonserven konzentriert.
Die haben sie gefangen ….
… die haben sie verarbeitet ….
… und wir haben eine kleine Auswahl davon gekauft, und natürlich am selben Abend auch gleich probieren müssen
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Auf dem Nachhauseweg gab es in Pouldreuzi eine Ciderie, in der wir uns gleich auch noch mit Cidre und Eau de vie eingedeckt haben.
So … was sind das nun für Köstlichkeiten ?
Zur Linken sehen wir “Tartare Oceane”; Inhalte: Meeresbohnen (eine Algenart), Wakame (eine Braunalge), Laitue de mer (eine Grünalge), Dulse (eine Rotalge), Nori (eine Rotalge) , sowie Zwiebeln, Olivenöl, Zitrone, Essig vom Cidre, Christe marine, Knoblauch und Salz.
Das ist mal echt lecker, kühlgestellt auf einem frischen Weißbrot und Cidre dazu, davon könnte man auch auf einer einsamen Insel leben
.
In der Mitte sehen wir Weissen Thunfisch in eigenem Saft, auch sehr lecker.
Zur Rechten sehen wir Sardinen aus Saint-Guénolé in Olivenöl mit Meeressalz, schmeckt weder nach Fisch noch nach Öl, also naja … man isst es halt wegen der Omega 3 Fettsäuren.
Im Hintergrund sieht man den Cidre aus der Region.
Wer nun Hunger bekommen hat (natürlich nur Freunde und Bekannte), wir nehmen bis zum 02.07.2009 noch Bestellungen via Mail oder Handy entgegen.
Ah … das hätten wir fast vergessen …. den Totenkopf … mit ein wenig Fantasie findet man selbst heraus was gemeint ist
.

Nach erflogreichem Einkauf in der Fischfabrik ging es weiter in Richtung Phare d’Eckmühl, bzw. St. Pierre.
Schon von weitem zu sehen (das ist ja auch der Sinn eines Leuchtturmes) der Phare d’Eckmühl.

Verdammte Hacke dachte ich, das ist doch ein deutscher Name … warum hat ein Leuchtturm in der Bretagne einen deutschen Namen ?
Flugs in Wikipedia nachgesehen, und die Geschichte durchgelesen; im Übrigen zu empfehlen.
Da wir bei Besichtigungen meist das Glück haben, dass die Objekte gerade renoviert werden, so auch hier: der Leuchtturm ist erst ab dem 01. Juli wieder geöffnet
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Der Leuchtturm liegt im Örtchen St. Pierre, ein nettes kleines Fischerdorf mit einem kleinen Seenotrettungsmuseum.
Ausblick über den Hafen hin zu den vielen kleinen Inselchen vor der Küste.
Und noch ein Schnappschuß des originalen Seenotrettungschiffes aus vergangenen Zeiten, sehr hübsch.
Weiter ging es nach Pont-l’Abbé.
Eine recht hübsche kleine Stadt mit einem malerischen Kleinhafen, der vor ca. 400 Jahren ein wichtiger Warenumschlagplatz war. Heute wird der Hafen hauptsächlich zur Freizeitschiffahrt genutzt.
Der Blick auf den malerischen kleinen Hafen.
Nach diesem, doch anstrengenden Tag ging es ‘gen Heimat und in Richtung Abendessen …. guten Hunger
.
